Pfarreiengemeinschaft Breisiger Land
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Ökumenisches Trauer – Café, Bad Breisig

 

Menschen, die einen Verlust erlebt haben, sind einladen, über ihre Erlebnisse, ihre Trauer, ihre Ängste und Sorgen  zu sprechen.

Wir möchten auch alle einladen, die im Katastrophengebiet leben und ein Gespräch oder einen Anlaufpunkt brauchen.

Eine Gruppe Ehrenamtlicher bietet gemeinsam mit Pfarrerin Inge Gäbel und Gemeindereferentin Josefine Bonn Betroffenen einen geschützten Raum für Gespräch und Austausch an. Unabhängig von Alter, Religion, Herkunft und Weltanschauung sind Sie mit ihren Gefühlen willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir laden herzlich ein!

 

Ort:    Evangelisches Gemeindezentrum Bad Breisig,                 Koblenzer Str. 61, Bad Breisig.

Zeit:    16:00- 18:00 Uhr

 

Das Trauer Café findet am Donnerstag, dem 04.Aug.; 01. Sept. und

06. Okt. 2022 statt.

Sie sind herzlich eingeladen.

Eine Anmeldung ist erforderlich beim evangelischen Gemeindebüro, Tel: 02633/470500

Öffnungszeiten: Mo - Fr.: 8:00 - 13:00 Uhr

 

Weitere Informationen und Beratung bei:

bonn@breisigerland.de Tel: 01782390346 oder inge.gaebel@ekir.de

 

 

 

 

Zum Jahrestag der  Flut: Trauer um ein verstorbenes Kind                              

„Der schrecklichste Schmerz meines Lebens“, so bezeichnen Eltern oft die Situation nach dem Tod ihres Kindes.

Das Kind ist tot, und mit ihm alle Pläne und Hoffnungen – die Zukunft. Das „Nie-mehr-wieder“ scheint unerträglich.

Zum Jahrestag der Flut, bei der auch Kinder sterben mussten, möchten wir darauf hinweisen, dass es uns Eltern, die länger vom Tod eines Kindes betroffen sind, gibt. Wir treffen uns in einer Selbsthilfegruppe und bieten auch neben Einzelgesprächen Seminare, Spaziergänge, Literatur und einen jährlichen Gedenkgottesdienst an.

Einzelgespräche können wöchentlich stattfinden, die Treffen sind einmal im Monat. In einer schützenden Atmosphäre ist es möglich, sich mit den chaotischen, schmerzhaften Gefühlen der Trauer auseinanderzusetzten. Es wird verständnisvoll und einfühlsam zugehört, Eltern dürfen sich in ihrer Untröstlichkeit angenommen und normal fühlen. Und sie treffen auf andere, die Mut machen, weil sie den oft langen Weg durch die Trauer ausgehalten und wieder zu einem sinnvollen Leben zurückgefunden haben, in dem sie - was einst unvorstellbar war - auch wieder froh sein zu können. Die Trauer bleibt, aber sie verwandelt sich.

Trotz aller Unterschiede in der Persönlichkeit der Eltern, in der Art, wie das Kind gestorben ist und wie alt es war, gibt es durch das Wissen um den Schmerz und die Sehnsucht nach dem Kind ein tiefes Verständnis und eine Verbundenheit. Im Alltag hat die Trauer wenig Platz und trifft oft auf Hilflosigkeit der Mitmenschen. Anstatt Ratschläge zu geben ist es besser danach zu fragen, womit man hilfreich sein kann. Trauer sollte gewürdigt und unterstützt werden, weil sie zur Heilung führt.

Wer Hilfe sucht, wende sich an:

Irmhild Langen, betroffene Mutter 01789625991,

Josefine Bonn, Gemeindereferentin, Trauerbegeleiterin 01782390346

                                                       

                                                            Für den Vorstand Gisela Meier zu Biesen

 

 

 

 

 

 

 

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